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Leinenliebe – Die Hose Wrapped in kurz

 

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Der Sommer ist in vollem Gange und weiß nicht, wie es euch geht, so richtig Lust auf große Nähaktionen habe ich bei der aktuellen Hitze nicht. Manchmal packt es mich aber doch, schließlich ist das Nähen für mich ein super Ausgleich zu dem Projekt, das im Moment den Großteil meiner Kapazitäten einnimmt – auch bekannt als die Masterarbeit. Und manchmal gibt es da Teile, von denen ich schon so ein klares Bild vor Augen habe, dass ich sie direkt bei der nächsten Gelegenheit in die Tat umsetzen möchte.

Dass die Hose Wrapped von Schnittduett bei mir noch in kurz einziehen würde, habe ich ja hier bereits angekündigt und euch das gute Stück bereits auf Instagram gezeigt, allerdings wollte ich meine Gedanken dazu auch noch hier auf dem Blog festhalten. Das gute Teil hat sich nämlich innerhalb kürzester Zeit schon zu einem Lieblingsstück für den Sommer etabliert.

Für die Hose habe ich einen richtig tollen Leinen-Viskose-Stoff gewählt. Dieser kombiniert meine beiden liebsten Sommerstoffe und trägt sich nicht nur wunderbar, sondern lässt sich auch richtig gut verarbeiten.

Allgemein halte ich es bei Schnittmustern genau wie in anderen Bereichen so, dass ich eher weniger kaufe, dafür dann aber versuche das meiste rauszuholen. Gleiches gilt nun auch für das Schnittmuster, welches ich euch hier ja bereits in der langen Variante gezeigt habe.

Genau wie beim ersten Versuch war die Hose richtig schnell genäht und ich super glücklich mit dem Ergebnis. Ganz besonders liebe ich hier natürlich die Farbe, die sich auch ziemlich gut mit meinen anderen selbstgenähten Teilen kombinieren lässt. Und können wir bitte alle gemeinsam einen kleinen Lobgesang auf Leinenstoffe anstimmen?

Zu meiner schönen roten Shorts habe ich ein weißes Kate-Bias-Top kombiniert – ebenfalls aus Leinen. Der Schnitt ist in diesem Nähsommer ebenfalls ein Dauerbrenner bei mir und ich kann ihn euch ebenfalls nur ans Herz legen, wenn ihr auf der Suche nach Schnittmustern für Basic-Teile seid. Auf Instagram habe ich euch schon ein paar andere Varianten des Tops gezeigt, schaut da einfach mal vorbei.

Für alle, die den Schnitt selbst auch noch in kurz ausprobieren möchten noch ein kleiner Tipp: Ich würde euch empfehlen, die Hosenbeine im Schnitt zu begradigen, da es sonst beim Nähen des Saums ein wenig eng werden könnte. Dieser Schritt ist ganz besonders wichtig, wenn ihr auch bei der Shorts Wert auf den Umschlag legt, welcher in der langen Variante vorgesehen ist. Die Erkenntnis hatte ich erst nach dem Zuschnitt, zu dem man übrigens sehr gut die Tetris-Melodie hätte einspielen können. Ich habe die Hose nämlich aus nur einem Meter Stoff zugeschnitten und dabei quasi eine Punktlandung gemacht. Auch ohne Umschlag gefällt mir die Shorts richtig gut und ich habe das Gefühl, dass dieser Sommer noch genug Tage mit Kurze-Hosen-Wetter für uns alle bereit hält.

Ich geh dann mal innerlich Kirschen pflücken, das richtige Outfit dafür steht auf jeden Fall schon 🙂

 

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